Du betrachtest gerade 02.07_Amerika – 2. Etappe – Arizona
Abendstimmung in der Wüste

02.07_Amerika – 2. Etappe – Arizona

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
Arizona

Regen im Tal der Sonne – Phoenix

Es ist Dienstag der 18. November 2025. In der Kleinstadt Anthem, beim Einkaufszentrum Outlets, haben wir noch bei trockenem Wetter den Weihnachtsbaum bestaunt. Ihr erinnert euch an den Transport über den Hoover Damm (Arizona Teil 1)? Hier steht er aufrecht und geschmückt für die nächsten Wochen. Im Sportgeschäft kaufen wir bei der Gelegenheit und des besonders günstigen «Black Friday»-Preises gleich neue bequeme Hosen. Auf dem Parkplatz ist «Overnight Camping» verboten, weshalb wir zum Baumarkt «The Home Depot» nördlich der Stadt Peoria fahren. Die Stadt gehört, wie mittlerweile viele andere auch, zur Metropolregion Phoenix mit nahezu 5 Mio. Einwohnern. Die eigentliche Hauptstadt Phoenix beherbergt selbst über 1.7 Mio. Einwohner und ist damit die fünft grösste Hauptstadt der USA. In Fussnähe zu unserem Wiwomo finden wir am Abend ein italienisches Restaurant. Zu unserer Überraschung ist es voll besetzt. Das muss gut sein, also reservieren wir einen Platz und schlendern in der Wartezeit um die Einkaufsgeschäfte. Die Wolken am Nachthimmel werden immer dichter und dunkler. Ein Gewitter zieht auf, welches noch in der Nacht viel Regen und in den Bergen auch Schnee bringen wird. Nach einer halben Stu nde sind wir zurück beim Italiener, das Essen ist wirklich sehr gut und auch der Service stimmt. Das geniessen wir bei einem Glas Wein aus Kalifornien.

Weihnachtsbaum

Einkaufszentrum Outlets
Einkaufszentrum Outlets
Wisst ihr noch, der Weihnachtsbaum-Transport
Wisst ihr noch, der Weihnachtsbaum-Transport
Hier steht er nun, der Weihnachtsbaum
Hier steht er nun, der Weihnachtsbaum
Es ist weihnachtlich
Es ist weihnachtlich

Die ganze Nacht hindurch hat es geregnet und es regnet weiter. Am nächsten Morgen sind viele Plätze und Strassen überflutet. Hier in Amerika gibt es kaum Abwasserschächte wie in der Schweiz. In den Nachrichten hören wir von unpassierbaren Strassen rund um Wickenburg, nordöstlich von Phoenix. Wir bleiben noch einen Tag und eine Nacht auf dem sicheren Parkplatz. Am Donnerstagmorgen suchen wir uns aber definitiv einen besseren Schlafplatz. Die ganze Nacht laute Musik aus den Lautsprechern und grelles Licht soll anscheinend Leute wie uns davon abhalten länger hier zu verweilen. Roger hat in der Nacht kaum geschlafen und auch Sabine klagt über Müdigkeit. Beim nahe gelegenen Aldi decken wir uns mit Lebensmitteln ein. Im Siedlungsgebiet und bei anderen Geschäften finden wir keinen geeigneten Schlafplatz. Auf vielen Plätzen, auch solchen welche in der App «i-overlander» beschrieben sind, gilt mittlerweile ein Übernachtungsverbot. Andere sind uns einfach zu laut oder zu unsicher. Es Regnet inzwischen nur noch vereinzelt. So beschliessen wir, die nächsten Tage westlich des Lake Pleasant auf freiem Land (BLM-Land) in der Natur zu verbringen. Abseits der befestigten Strasse pflügt Sabine unser Wiwomo durch den Matsch zu einem schönen Platz. In der Nachbarschaft steht ein Pickup-Trailer mit einem jungen Paar und ihren Hunden. Sie scheinen schon länger hier zu stehen.

Regenbogen
Regenbogen
Vorweihnachtszeit in USA
Vorweihnachtszeit in USA

Von Eseln in der Sonora Wüste – 2 oder 4 Beine

Wir befinden uns im Maricopa County, im Zentrum von Arizona. Eine flache Ebene auf etwa 400 Metern Höhe wird immer wieder von vulkanisch geprägten Hügeln durchzogen. Unser Standort für die nächsten Tage befindet sich in einer Hügellandschaft welche mit vielen Kakteen, Palmlilien und Mesquite-Bäumen bewachsen ist. Besonders beeindruckend sind die vielen grossen und streng geschützten Saguaro-Kakteen. Sie sind nur in der Sonora Wüste zu finden. Anders wie im benachbarten nördlichen Mojave Desert, wachsen hier viel mehr Kakteen, Büsche und auch kleine Bäume. Alles wirkt viel grüner. Die Sonora Wüste erstreckt sich weit bis nach Mexiko hinein. Mit einer Fläche von etwa 320’000 km², fast so gross wie Deutschland, ist sie eine der grössten und artenreichsten Wüsten- oder Halbwüstenregionen der Welt. Besonders sind auch zwei Regenzeiten zwischen Dezember und März und zwischen Juli und September. Damit ist sie zudem die feuchteste Wüste der Welt. Das es bereits im November heftige Niederschläge gibt, ist eher Ungewöhnlich. Wir kommen aber so in den Genuss fast schon zusehen zu können wie das Grün in der Wüste zu spriessen beginnt. Einziger Nachteil ist, dass Roger nun in mühsamer Arbeit den festgefahrenen Matsch und die Steine zwischen den hinteren Zwillingsreifen unseres Fuso heraus putzen muss.

Eine weitere Besonderheit sind die vielen wilden Esel die im Niemandsland rund um den Lake Pleasant leben. So bekommen wir täglich mindestens eine Herde zu sehen, wie sie an unserem Wiwomo vorbeizieht oder in der Nähe nach Futter sucht. Nachfahren der verwilderten Esel aus der Siedler und Goldgräberzeit sind in Wüstengebieten von ganz Arizona zu finden. Schätzungen gehen von 5’000 bis 6’000 Tieren aus, was etwa der Hälfte aller Wildesel in den USA entspricht. Esel können wesentlich besser über Geröll laufen und benötigen weniger Wasser, als Pferde. Zudem sagt ihnen das Klima und die Vegetation zu. Als Symbol des amerikanischen Pioniergeist sind die «Burros», wie sie hier genannt werden, auch geschützt. Da es nun aber zu viele von ihnen gibt, sie sich gegenseitig oder andere Wild- und Hoftiere konkurrieren, werden regelmässig einige eingefangen und zur Adoption frei gegeben. Längst nicht alle können allerdings vermittelt werden und leben dann in einer Auffangeinrichtung. Neben den Eseln können wir eines Tages einen Kojoten beobachten, der laut heulend morgens um 6 Uhr vorsichtig aber dennoch imponierend an unserem Wiwomo vorbei schleicht.

Saguaro-Kakteen, wilde Esel

Hoppla was ist den das? Esel ???
Hoppla was ist den das? Esel ???
Der Anführer, das Männchen zu erst
Der Anführer, das Männchen zu erst
Dann die Herde mit Jungtieren
Dann die Herde mit Jungtieren
Ein schönes Exemplar
Ein schönes Exemplar
Saguaro National Park
Saguaro National Park
Der berühmte Saquaro, 150 bis 200 Jahre alt
Der berühmte Saquaro, 150 bis 200 Jahre alt
Beschreibung der Kakteen
Beschreibung der Kakteen
Das Saquaro Skelett
Das Saquaro Skelett
Interessant, nur noch das Innenleben, Skelett vorhanden
Interessant, nur noch das Innenleben, Skelett vorhanden
Prickly Pear Kaktus
Prickly Pear Kaktus
Prickly Pear Kaktus
Prickly Pear Kaktus
Fishhook Barrel Cactus
Fishhook Barrel Cactus
Fishhook Barrel Cactus
Fishhook Barrel Cactus
Saquaro 35 bis 70 Jahre alt
Saquaro 35 bis 70 Jahre alt
Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii)
Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii)

Rund um die Metropole Phoenix – Typisch Amerika

Nach einer beschaulichen Campingwoche auf BLM-Land (vom 20. – 27. November) dislozieren wir am Donnerstag auf den nahe gelegenen Campground im Regionalpark Lake Pleasant. Der Stausee versorgt die Region mit Wasser und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Metropole. In der Umgebung gibt es einige Schiessplätze und Geländepisten. Geländefahren mit ATV’s und Schiessen mit Pistolen, Maschinengewehren und neuerdings auch Pfeil und Bogen sind sehr beliebte Freizeitaktivitäten der Amerikaner. Heute ist «Thanks Giving», einer der wenigen offiziellen Feiertage in Amerika an dem die meisten Geschäfte geschlossen sind. Am Tag darauf folgt der «Black Friday». Das nutzen viele Amerikaner für ein verlängertes Wochenende. Zu unserer Überraschung ist der Campingplatz fast ausgebucht. Ohne Reservation ist ein Platz nur für eine Nacht möglich. Nach dem Wasser auffüllen, dem Entsorgen und dem Räder abspülen, richten wir uns auf dem zugewiesenen Platz ein. Danach geniessen wir wieder einmal eine warme und obendrein Zusatz kostenfreie Dusche. Am Freitag stellen wir unser Wiwomo auf einen der vielen Tagesparkplätze entlang des Stausees und geniessen bei Spaziergängen den Park und die Aussicht auf die Hügel.

Da wir nur eine Nacht auf dem Campground verbringen durften, fahren wir am Abend auf den Parkplatz von Aldi in der Vorstadt Peoria. Hier ist es auch ruhig und das violette Licht der Laternen stört uns kaum. Bei der Gelegenheit erledigen wir gleich unseren Wocheneinkauf. Am Samstag fahren wir zum Wäsche waschen zur «mod Laundry» in El Mirage. Dabei durchqueren wir Sun City, ein kleine Stadt vor allem für ältere Menschen, mit schicken Wohnbauten wie aus dem Bilderbuch. Zwischen dem Wäsche waschen gibt es eine Pause mit einer frisch gebackene italienische Pizza vom Laden nebenan und Bier vom Walmart. Die Wäscherei war ein Glücksgriff, sauber und günstig. Auf dem Parkplatz und auch bei Walmart dürfen wir nicht übernachten. Also fahren wir am späteren Nachmittag zum neuen Desert Diamond Casino «White Tanks». In Arizona werden gleich fünf Spielcasinos von der Tohono O’odham Nation betrieben. Auf dem separaten Parkplatz für Wohnmobile und Lastwagen darf man eine Nacht stehen. Die amerikanischen Truck’s neben uns lassen ihre Motoren rund um die Uhr laufen. An Schlaf ist da kaum zu denken und so stellen wir unser Wiwomo am späten Abend auf den leeren Autoparkplatz um. Das war ein Fehler, denn nachts um halb zwei werden wir von der Security unsanft aus dem Bett geholt – sofort umparkieren, keine Widerrede!

Lake Pleasant, Vorstadt Sun City

Gemütlich fahren wir über Land, was steht da plötzlich? Ein Flugzeug am Strassenrand
Gemütlich fahren wir über Land, was steht da plötzlich? Ein Flugzeug am Strassenrand
Lake Pleasant, Übernachtungsplatz
Lake Pleasant, Übernachtungsplatz
Lake Pleasant
Lake Pleasant
Wie aus dem Bilderbuch, Sun City Alterssiedlung
Wie aus dem Bilderbuch, Sun City Alterssiedlung

Erholung in der Wüste des Eisenholz – Alltag im Wiwomo

Nach einer kurzen Nachtruhe verlassen wir am Sonntag die Metropolregion Phoenix. Wir benutzen dazu einen Teil der rund 200 Kilometer umfassenden autobahnähnlichen Ringumfahrung. Dann fahren wir auf die Interstate 10 nach Südosten in Richtung Tucson. Bei der Stadt Marana verlassen wir die Autobahn und fahren via Silverbell Road nach Westen ins Gebiet des Ironwood Forest National Monument. Seinen Namen verdankt es dem Wüsteneisenholz. Der dornige harte Strauch oder Baum wird etwa 5 bis maximal 10 Meter hoch und kann bis zu ca. 1’500 Jahre alt werden. Das riesige 767 km² umfassende Wüstengebiet wird wiederum zu einem grossen Teil vom Bureau of Landmanagement (BLM) verwaltet. Links und rechts der Pump Station Road dürfen wir uns einen Stellplatz in der Natur für maximal 14 Tage zum Campen aussuchen. Das «Dispersed Camping» wie es in Amerika heisst, ist sehr beliebt. In gebührendem Abstand zueinander finden sich hier viele unterschiedliche Behausungen vom Zelt über das Auto bis zum Luxusliner. Wir sind immer wieder erstaunt wie viele Amerikaner im eigenen Auto schlafen. Wie es uns erscheint, leben doch einige dauerhaft in ihrem fahrbaren Untersatz. Auch wir finden nach 206 Kilometern einen ruhigen Platz wo wir uns die nächsten Tage erholen können.

Sabine kann’s nicht lassen. Sie hat sich eine Liste zusammengestellt. Dinge die sie in den nächsten Tagen erledigen will. Da gehört etwa Fenster putzen, Fassade streichen, Kühlschrank abtauen, Tisch ölen, Fliegengitter reinigen, Zopf backen und anderes dazu. Roger kümmert sich derweilen um die Technik, um die Routenplanung und unternimmt ausgedehnte Spaziergänge mit Kiara in der Wüste. Die Entspannung kommt hier an diesem ruhigen Flecken Erde dennoch nicht zu kurz. Wir geniessen die Tage, die Sonne und die frische Luft. Am Samstag verkosten wir den Honigwein aus Kanada bei einem Gemüserisotto. An einem Abend braten wir uns Würste über dem Lagerfeuer. In der Nacht schauen wir in den Sternenhimmel und sehen dem Mondwechsel zu. Am Montag fahren wir zum Einkaufen bei Safeway in die Stadt. Am Dienstag besuchen wir den Sedona Nationalpark und sind tief beeindruckt über die Artenvielfalt an Kakteen, Pflanzen und Tieren. Die grossen Saguaro-Kakteen stehen hier dicht nebeneinander, wie in einem Wald. Da erscheint die Landschaft auf dem BLM-Land wo wir campieren zwar grün aber einiges einfältiger. Auf dem Rückweg füllen wir die Tanks unseres Wiwomo mit Diesel und Wasser auf. Zwölf Tage und Nächte, vom 30. November bis zum 12. Dezember, lassen wir die Sonora Wüste in Arizona auf uns wirken.

Sedona Nationalpark

Sedona Nationalpark
Sedona Nationalpark
Ironwood Forest Wüsteneisenholz
Ironwood Forest Wüsteneisenholz
Saguaro ein besonders schönes Exemplar, 150 bis 200 Jahre alt
Saguaro ein besonders schönes Exemplar, 150 bis 200 Jahre alt

Auf der Interstates 10 nach Kalifornien – go west

Ein sonniger, wolkenloser Freitag am 12. Dezember, bei Temperaturen um die 25 °C. Wir sind mitten in der Adventszeit. Für die Weihnachtswoche haben wir uns einen Platz auf einem kleinen, hübschen und erschwinglichen Campground gebucht. Dieser liegt nördlich des Joshua Tree Nationalparks in Kalifornien. Es wird also Zeit, weiter zu reisen und neues zu entdecken. Wir befinden uns immer noch in der grünen Sonora Wüste und fahren auf die Interstate 10 (Freeway) in Richtung Nordwesten. Der Boden ist bei genügend Wasser sehr fruchtbar und so sehen wir immer wieder grosse Baumwoll- oder Maisfelder entlang der Strasse. Unser heutiges Etappenziel ist die Vorstadt Mesa, in der Metropole Phoenix. Einen Zwischenstopp legen wir ungefähr in der Mitte der Strecke bei der einzigen Interstate-Raststätte ein. Dies ist ein grosser Parkplatz, mit Toiletten, Informationstafeln, Getränke- und Snack-Automaten sowie einigen Picknick Tischen. Ein Restaurant oder eine Tankstelle wie in Europa findet man hier nicht. Dazu muss man in Amerika immer vom Freeway abfahren. Nach 168 Tageskilometern erreichen wir die Metropolregion Phoenix. Der Verkehr wird dichter und staut sich trotz der bis zu sechs Fahrspuren. Spurwechsel werden da für uns oft zur Herausforderung und brenzlige Situationen gibt es für uns immer wieder.

Baumwolle – Felder

Baumwolle aufgerollt
Baumwolle aufgerollt
Baumwollfeld
Baumwollfeld
Baumwolle aufgerollt
Baumwolle aufgerollt

Nach einem Wocheneinkauf bei Aldi, finden wir im zweiten Anlauf und vor dem Eindunkeln einen Schlafplatz auf dem Parkplatz beim Arizona Casino in Scottsdale. Nach Mesa zum Weihnachtsmarkt mögen wir nicht mehr fahren und besuchen stattdessen ein Restaurant im Casino. Am Samstag fahren wir früh los in Richtung Westen. Wir sind froh nach langen 56 Kilometern den stressigen Grossstadtverkehr hinter uns zu lassen und auf der zweispurigen Interstate 10 weiter zu fahren. Wiederum halten wir für eine kleine Pause auf einer der seltenen Raststätten. Nach 223 Kilometern haben wir genug Asphalt unter den Rädern und biegen kurz vor Quartzsite in die unbefestigte Gold Nuget Road ein. Das verlassene Minengelände bietet freien Übernachtungsplatz inmitten einer durch Vulkane und Erosion geformten Hügellandschaft. Im umgegrabenen, planierten und weitläufigen Terrain hat sich der Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii) stark verbreitet. Kiara fängt sich beim Erkunden des Platzes gleich mehrere dieser mit Widerhaken besetzten Dornen ein. An diesem ruhigen und interessanten Ort bleiben wir ganze drei Tage und Nächte bis zum 16. Dezember. Dazu gehört natürlich auch ein Lagerfeuer am Sonntag mit Feuer-Kartoffeln und ein Steak auf dem Lavastein.

Casino, Minengelände, Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii) , Abendstimmung in der Wüste

Vorweihnachtszeit im Casino
Vorweihnachtszeit im Casino
Minengelände
Minengelände
Fiese Dornen vom Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii)
Fiese Dornen vom Teddybär Kaktus (Cylindropuntia bigelovii)
Abendstimmung in der Wüste
Abendstimmung in der Wüste
Abendstimmung in der Wüste
Abendstimmung in der Wüste
Abendstimmung in der Wüste
Abendstimmung in der Wüste

Am Dienstag fahren wir nur gerade 56 Kilometer weit nach Westen bis zum kleinen Ort Ehrenberg am Colorado River, an der Grenze zwischen Arizona und Kalifornien (Rund 1’000 Einwohner). Beim Truck Stop Flying J tanken wir nochmals günstigeren «Arizona-Diesel» nach und gönnen uns Kaffee und Cookies. Danach geht es über die staubige Ox Bow Road südwärts entlang des Colorado River zu unserem idylischen Schlafplatz am Fluss (BLM-Land). Der 2’334 km lange Fluss hat seine Quelle in den Rocky Mountains und Mündet in den Golf von Kalifornien. Er ist der grösste und wichtigste Fluss im Südwesten der USA. Allerdings gilt er seit vielen Jahren durch Dürre, Trockenheit und Wasserentnahme stark bedroht. Tatsächlich ist der Colorado hier und heute ein etwa 150 Meter breiter flacher gezähmter Flusslauf. Zwischendurch führt er, etwa an der Grenze zu Mexiko, überhaupt kein Wasser mehr an der Oberfläche. Was hier nicht gezähmt ist, sind die wilden Pferde oder Mustangs welche in der Nacht, auf dem Weg zum Wasser, an uns vorbei galoppieren. Daneben gibt es hier aber auch einige Vögel und Erdhörnchen zu beobachten. In der Ferne, versteckt in den Hügeln hören wir, einzelne Esel rufen. Zwei ruhige Tage und Nächte verbringen wir noch hier in Arizona bevor es am Donnerstag über die Grenze nach Kalifornien geht.



Colorado River, Grenze zwischen Arizona und Kalifornien

Berühmte Colorado River
Berühmte Colorado River
Berühmte Colorado River
Berühmte Colorado River
Kiara steht im Colorado River
Kiara steht im Colorado River
Kalifornische Staatslinie
Kalifornische Staatslinie
Grenzübergang von Arizona nach Kalifornien
Grenzübergang von Arizona nach Kalifornien
Willkommen in Kalifornien
Willkommen in Kalifornien

Schreibe einen Kommentar